Die Testabdeckung (englisch Test Coverage, auch Prüftiefe) beschreibt, welchen Anteil der Bauteile, Verbindungen und möglichen Fehlerarten ein Prüfverfahren tatsächlich erfasst. Sie ist die zentrale Kennzahl, um Prüfkonzepte zu bewerten.
HOERATH legt die Prüfstrategie passend zum Produkt und Risiko aus: Funktionstest, Baugruppentest & Prüfadapter.
Warum 100 % selten das Ziel sind
Vollständige Abdeckung ist technisch und wirtschaftlich nur selten sinnvoll. Entscheidend ist, die kritischen Fehlerarten mit hoher Wahrscheinlichkeit zu finden – abgestimmt auf Stückzahl, Sicherheitsanforderungen und Feldrisiko.
Abdeckung erhöhen durch Kombination
Kein einzelnes Verfahren deckt alles ab. AOI findet optische Mängel, ICT und Boundary Scan elektrische Defekte, der Funktionstest die Gesamtfunktion. Die Verfahren werden so geschichtet, dass sich ihre Abdeckung ergänzt.