Messunsicherheit

Die Messunsicherheit beziffert die Spanne, in der der wahre Wert einer Messung mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt. Kein Messergebnis ist exakt – jede Messung trägt eine Unsicherheit aus Gerät, Methode, Umgebung und Bediener.

HOERATH berücksichtigt die Messunsicherheit bereits bei der Auslegung der Mess- und Prüfsysteme.

Woher die Unsicherheit kommt

Beiträge liefern unter anderem die Auflösung und Kalibrierung des Messmittels, Temperatureinflüsse, die Aufspannung des Prüflings und die Wiederholstreuung. Diese Anteile werden nach anerkannten Regeln (GUM) zu einer Gesamtunsicherheit zusammengefasst.

Bedeutung für die Prüfung

Liegt ein Messwert nahe der Toleranzgrenze, entscheidet die Messunsicherheit über Gut- oder Schlechtbewertung. Eng verwandte Kennzahlen sind die Wiederholgenauigkeit und die Messsystemanalyse.