Der Flying-Probe-Test (auch Fingertester oder Nadelprober) prüft Leiterplatten elektrisch mit beweglichen Prüfnadeln, die computergesteuert nacheinander die Testpunkte anfahren. Anders als beim In-Circuit-Test wird kein bauteilspezifisches Nadelbett benötigt.
HOERATH wählt das passende Prüfkonzept je nach Stückzahl und Baugruppe: Funktionstest, Baugruppentest & Prüfadapter.
Adaptiv statt fest verdrahtet
Zwei bis acht bewegliche Prüfköpfe tasten die Kontaktpunkte ab. Da die Prüfpositionen rein über Software definiert werden, lässt sich der Test schnell an neue Layouts anpassen – ohne Adapterbau und ohne Werkzeugkosten.
Stärken und Grenzen
Der Flying-Probe-Test ist wirtschaftlich bei Prototypen und Kleinserien sowie bei häufigen Layout-Änderungen. Sein Nachteil ist die längere Prüfzeit pro Baugruppe, weil die Nadeln seriell arbeiten. Bei großen Serien ist der In-Circuit-Test mit parallelem Nadelbett meist schneller.